Feucht I Pfinzingschloss


 

  • Herrensitz, „Pfinzingschloss“ oder „Schloss Mornek“
  • Pfinzingstr. 8-12
  • Markt Feucht
  • Landkreis Nürnberger Land

Zwar haben Heimatforscher einen schon für das 13. Jahrhundert anzunehmenden Ministerialensitz an dieser Stelle vermutet, nachgewiesen ist das so genannte Pfinzingschloss jedoch erst seit dem 15. Jahrhundert. 1469 wurde der Ansitz des Ludwig Pfinzing genannt, als er seine Feuchter Güter an die Reichsstadt Nürnberg verkaufte.

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Feucht II "Zeidlerschloss"


 

  • Herrensitz, „Schloss im Kartäuserweiher“, später „Zeidlerschloss“
  • Mittlerer Zeidlerweg 8
  • Markt Feucht
  • Landkreis Nürnberger Land

Im Jahr 1427 erwarb der Nürnberger Bürger Burghart Peßler die Reichslehengüter, darunter den so genannten Kartäuserweiher, der verschuldeten Familie Hutt. Der reiche Kaufmann begann unmittelbar danach, im Kartäuserweiher ein Herrenhaus zu bauen. Dies wird 1428 deutlich, als der Rat der Reichsstadt Nürnberg von Peßler die übliche Zusicherung forderte, das im Bau begriffene Weiherhaus, sollte es einmal verkauft werden, nur an Nürnberger Bürger oder an den Rat selbst zu veräußern.

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Feucht III "Tucherschloss"


 

  • Herrensitz, „Tucherschloss“
  • Hauptstraße 70, 72
  • Markt Feucht
  • Landkreis Nürnberger Land

Das so genannte Tucherschloss in Feucht entstand erst im späten 16. Jahrhundert auf bäuerlichem Grund. Der 1533 geborene Herdegen IV. Tucher, verheiratet mit Katharina Pfinzing und zusammen mit seinem Bruder Paul seit 1568 Leiter der Tucherschen Handelsgesellschaft, erwarb 1586 in Feucht das Zeidelgütlein eines Jörg Seckler.

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Feucht IV


 

  • Abgegangener Herrensitz
  • Markt Feucht
  • Landkreis Nürnberger Land.

 Bei der Erkundung der Landschaft um Nürnberg, die der Nürnberger Rat vor Ausbruch des Landshuter Erbfolgekriegs 1504 in Auftrag gegeben hatte, wurden in Feucht drei Herrensitze gezählt. Während der Pfinzingsche Sitz und das Schloss im Kartäuserweiher bereits für diese Zeit bezeugt sind, bleibt der dritte Sitz ohne Nachweis.

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Feucht V


 

  • Herrenhaus
  • Standort unbekannt
  • Markt Feucht
  • Landkreis Nürnberger Land

1623 berichtete Nürnbergs Chronist Johannes Müllner von einem Herrenhaus, das Eustachius Underholzer, Besitzer des Pfinzingschlosses [vgl. Feucht I], „erst vor wenigen Jahren“, daher wohl nach 1600, auf dem Grund eines abgebrochenen Bauernhauses gebaut hatte. Der Hof hatte zuvor einem Haintz Creutzer gehört.

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Finstermühle


 

  • Abgegangener Herrensitz (1913 zerstört)
  • Markt Neuhaus a.d. Pegnitz
  • Landkreis Nürnberger Land

Vermutlich existierte im Weiler Finstermühle schon im 15. Jahrhundert ein Herrensitz. Bei einer Bürgschaft für Jörg und Elsbeth von Rabenstein nannte sich im Jahr 1450 der Edelmann Conrad Stör ausdrücklich „zu der vinsteren mül“ sitzend. Um 1567 ging der Sitz Finstermühle von den Erben des Auerbacher Bürgers Kaspar Kauper an Hanns von der Grün, der einem alten oberfränkischen Ministerialengeschlecht entstammte und der auch das Hammergut Rothenbruck besaß [vgl. Rothenbruck].

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Fischbach


In Fischbach wurde im Zuge der Erschließung des Reichswaldes um Nürnberg durch Reichsdienstmannen ein Zeidelgut angelegt. Ab 1330 werden mit den Fischbecken erstmals Personen greifbar, die sich nach dem Ort nannten. Wegen ihrer Teilnahme am Aufstand gegen König Karl IV. verloren 1348 die Brüder Fritz und Hans die Fischbecken alle ihre Reichslehen. Während sie diese [u. a. Eckenhaid] und die Weiher bei Pillenreuth 1349 zurückerhielten, wurde im selben Jahr die Burghut „der Vischebekken von

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Fischbach I "Harsdorfsches Schloss"


 

  • Abgegangener Herrensitz (1943 zerstört)
  • Irrhainstraße 8
  • Stadt Nürnberg

Der vierte, wohl kleinste Herrensitz zu Almoshof war im 16. Jahrhundert bei der Familie Imhoff. Ludwig Imhoff bestätigte 1547 das reichsstädtische Öffnungsrecht im Kriegsfall. Die Familie baute den Sitz nach der Zerstörung am 17. Mai 1552 vermutlich nur in reduzierter

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Fischbach II "Scheurlsches Schloss"


 

  • Ehemals reichsstädtisches Pflegschloss
  • Schlossplatz 7
  • Stadt Altdorf
  • Landkreis Nürnberger Land

Schon im 12. Jahrhundert scheinen königliche Amtmänner zu Altdorf auf: 1129 ein Marquard, 1154 einer aus dem Geschlecht der von Thann, 1284 ein Ritter Ludwig zu Altdorf als Urkundenzeuge in einem Rechtsgeschäft der Reichsministerialen von Thann. Auch in den

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Fischbach III "Pellerschloss"


 

  • Herrensitz
  • Oelser Straße 13
  • Stadt Nürnberg

Der Herrensitz zu Altenfurt, bei der berühmten romanischen Rundkapelle St. Johannes und St. Katharina gelegen, soll aus einer Forsthube des Lorenzer Reichswaldes hervorgegangen sein. 1438 erwarb das Nürnberger Kloster St. Egidien das Forstdienstlehen. Bereits 1487 lässt sich

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Fischbach IV, ehemaliger Herrensitz

 
  • Abgegangene Burg, „Altes Schloss“
  • Gemeinde Kirchensittenbach
  • Landkreis Nürnberger Land

1596 bezeichnete der Kartograph Paul Pfinzing in seinem Plan des Pflegamts Hersbruck ein Felsmassiv zwischen Vorra und Kirchensittenbach mit „bei dem Alten Schlossl“. Die Felsen liegen unweit einer Kreuzung der Altstraßen von Hersbruck zum Hohenstein und von

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Fischbach V, ehemaliger Herrensitz "Kleines Schlösschen"


 Abgegangene Burg

  • Ochenbrucker Straße 4
  • Gemeinde Schwarzenbruck
  • Landkreis Nürnberger Land

Die Stelle der heutigen Kirche gilt als Stammsitz der Reichsministerialen von Altenthann. Ähnlich wie Grünsberg [vgl. Grünsberg] verfügte die Burg dank ihrer Spornlage auf dem nach drei Seiten steil abfallenden Hügel über einen teils natürlichen, teils durch Halsgräben künstlich erweiterten

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Fischstein, abgegangener Herrensitz

 

  • Abgegangene Burg
  • Gemeinde Hedersdorf
  • Markt Schnaittach
  • Landkreis Nürnberger Land

Der Burgstall liegt nordwestlich von Schnaittach auf dem Reisberg oberhalb von Lochhof. Ausgrabungen und Keramikfunde aus den 1930-er Jahren belegen eine mittelalterliche Anlage, die in den Jahrzehnten um 1200 errichtet wurde. Die Burganlage bestand aus einer

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Flaschenhof


 

  • Herrensitz
  • Am Schloss 1
  • Gemeinde Vorra
  • Landkreis Nürnberger Land

Der Herrensitz Artelshofen dürfte spätestens im frühen 14. Jahrhundert in der Gestalt eines in einem Wassergraben stehenden Wohnturms errichtet worden sein. Erst 1361 wird er mit Heinrich von Sittenbach, zu Artelshofen sitzend, urkundlich bezeugt [vgl. Kirchensittenbach

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Forth


 

  • Mutmaßlicher Ministerialensitz
  • Gemeinde Kirchensittenbach
  • Landkreis Nürnberger Land

In den Aufzeichnungen des Nürnberger Ratsschreibers Johannes Müllner aus dem frühen 17. Jahrhundert findet sich der Hinweis, dass das Geschlecht der Stöppacher in Aspertshofen „vor zeiten einen adelichen sitz gehabt“ haben soll. Urkundlich lässt sich ein Sitz der Familie, die

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Frohnhof, abgegangener Ministerialensitz

  Mutmaßlicher Ministerialensitz

  • Gemeinde Kirchensittenbach
  • Landkreis Nürnberger Land

In den Aufzeichnungen des Nürnberger Ratsschreibers Johannes Müllner aus dem frühen 17. Jahrhundert findet sich der Hinweis, dass das Geschlecht der Stöppacher in Aspertshofen „vor zeiten einen adelichen sitz gehabt“ haben soll. Urkundlich lässt sich ein Sitz der Familie, die

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